Standort


Wo bis 1986 täglich tausende Tonnen Kohle zutage gefördert wurden, geben heute Kunst, Kultur, Design und innovative Unternehmen den Takt vor.



Weltkulturerbe Zollverein – Faszinierendes Industriedenkmal und international ausstrahlender Kulturstandort.
Die im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaute, einst größte und modernste Zeche Europas gilt noch heute als die schönste der Welt. Zusammen mit der Kokerei und dem benachbarten Schacht 1/2/8 wurde sie 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt – und ist vor allem für Künstler eine ideale Quelle der Inspiration.



Sinnbild für den Strukturwandel einer ganzen Region.
Das markante Doppelbockfördergerüst des ehemaligen Zollverein Schachtes XII ist das Wahrzeichen der Region und steht synonym für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. In seinem Schatten haben sich seit der Umgestaltung des rund 100 Hektar großen Areals zahlreiche Unternehmen angesiedelt, die den außergewöhnlichen Standort mit neuem Leben füllen. So locken Kunst- und Designausstellungen, Konzerte, zeitgenössischer Tanz oder Führungen zur Geschichte und Architektur jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt an.



Künstler, Schmuck- und Produktdesigner unter einem Dach.
In Halle 12 findet die inspirierende Atmosphäre des Weltkulturerbes ihren lebendigen künstlerischen Ausdruck. In Werkstätten, Ateliers und Ladenlokalen arbeiten, präsentieren und verkaufen Künstler, Schmuckdesigner und Produktgestalter ihre Werke oder Accessoires. Hier erleben die Besucher den facettenreichen Kulturstandort Zollverein hautnah und können manchem Kreativen über die Schulter schauen. Zum Beispiel dem Künstler Thomas Mack, der seit 2000 hier ansässig ist und die architektonische Kulisse sogar in seinen Motiven verarbeitet.



Kunst, wohin das Auge reicht.
Bei weit geöffneter Flügeltür lädt das Werkstattatelier Thomas Mack zum Verweilen und Staunen ein. Denn wer den hohen Raum betritt, macht viele Entdeckungen: Bilder bis unter die Decke und unzählige weitere in Grafikständern, Mappen oder Schubfächern. Radierungen, Aquarelle, Kalligraphien oder Fotofrottagen – der Künstler Thomas Mack beherrscht viele, teils alte Techniken und überzeugt auch stilistisch durch eine vielseitige Palette. Mehr über seinen künstlerischen Ansatz hier.