Biographie




1953
Geboren in Stuttgart


1970 - 72
Studium an der Glasfachschule Rheinberg


1972 - 80
Studion Diplomdesign an der Universität Essen


1980 - 82
Studium der Archäologie an der Universität Hamburg


1982 - 87
Fotografische Projekte,
Themenbezogene Arbeiten, insbesondere zur Standlandschaft in Brüssel, Paris und London


1985 - 94
Freier Mitarbeiter in diversen Bereichen der Angewandten Grafik und der Inszenierung
Projektbezogenes Arbeiten in der Folkwang Musikschule, Essen
u.a. Gestalten von Theaterkulissen


Seit 1994
Freischaffender Künstler mit den Schwerpunkten
Radierung und Drucktechniken
Acrylmalerei
Fotofrottagen


1996 - 98
Ausstellungen u.a. in der Galerie Gierlich, Essen
und der Galerie Schaffrath, Viersen


1999
Ausstellung Mercatorgalerie, Duisburg


Seit 2001
Werkstattatelier auf der
Zeche Zollverein, Schacht XII, Halle 12, Essen


2002
Ausstellung Kulturwerkstatt Duisburg


Medienzentrum Duisburg


Gruppenaustellung mit der Künstlergruppe WIR-JETZT-HIER:
Kunst im Knoblauchhaus, Essen
Kunstprojekt 15/24, Essen


2003
Ausstellung Triple Z, Essen


2004
Ausstellung Ruhrkunst goes r(h)ein, Köln


2005
Zwischen den Jahren, mit WIR-JETZT-HIER in der Wandelbar, Essen


2006
Ausstellung Formsprache,
Landesentwicklungsgesellschaft,
Zeche Zollverein, Essen


Ausstellung Radierungen, art 73-Galerie, Ratingen


BurgART, Lüdinghausen


2007
Ausstellung Spuren
Galerie Wyschürweiertal
Winterthur, Schweiz


2008
PITTSTOWE KUNSTPODEST
DREAMSCAPES & AVIATICA
RUHRGEBIET meets ROERDELTA
Roermond, Niederlande


2009
Schichtwechsel - 4 Tage Freistil auf Zollverein, Essen


Industriekultur - Landesverband Rheinland, Essen


Kleine Retrospektive
Arbeiten aus den letzten 6 Jahren
KPMG, Essen


2010
Verstrickt
Gemeinschaftsausstellung im Bürgermeisterhaus Werden, Essen


Radierungen aus den Reihen "Schriften" und "Industriekultur"
Galerie am Stern, Essen


2011
Kleine Retrospektive im Kunsthaus Möhnesee
Kätelhön - Graphische Reproduktionen


2012
Kunst in öffentlichen Räumen
Großer Treppenaufgang im Operationszentrum 2 des Klinikum Essen


2014
Grafikausstellung Firma Tünkers, Düsseldorf


2015
Verstrickt
Gemeinschaftausstellung im Bürgermeisterhaus Werden, Essen


Art Galerie 73 Malerei/Grafik, Düsseldorf


2017
Ausstellung im Bürgermeisterhaus Werden, Essen





Künstlerischer Ansatz


"Mein künstlerisches Vorgehen", erzählt Thomas Mack, "gleicht dem des Archäologen, der sich Schicht um Schicht vorarbeitet und zu Beginn einer 'Ausgrabung' noch nicht weiß, was er genau finden wird." An diesem Vergleich wird das Werk des Künstlers sehr schön plastisch. Er arbeitet in Etappen und stets an mehreren "Baustellen" parallel, zwischen denen er hin- und herspringt. Mal widmet er sich der feinen Kalligraphie, mal mit gestisch impulsivem Strich dem Acrylbild, dann wieder der Radierung oder der Fotofrottage. Und so wie Thomas Mack die verschiedensten Techniken gleichwertig in seinem Werk vereint, zielt er auch stilistisch auf Pluralität. Nicht die Meisterschaft in einem Stil steht für ihn an erster Stelle, sondern die Idee und das Konzept. "Konzept über Stilprägung" benennt er diesen Ansatz kurz und prägnant.


Nachdem er sich über die Konstruktion eines neuen Werkes im Klaren ist, erfolgt ein intuitiver Prozess, in dem er die Arbeit nach seinen darin sich zeigenden Impulsen vollendet. Wie auf einer Landkarte werden die verschiedenen Bausteine und Fragmente miteinander vernetzt und geben so den teils vielschichtigen Arbeiten Orientierung. Die Stationen, auf denen Thomas Mack dabei gekonnt und spielerisch zwischen einer reduzierten monochromen Form, dem Figürlichen, teils von Schichten und Schriftbildern Überlagerten oder dem Informellen wechselt, schließen am Ende den Kreis zu einem Œuvre, das wie beim Archäologen bis zuletzt spannend bleibt. Während dieser nach 5 oder erst nach 500 Metern auf den ersehnten Schatz stößt, findet auch Thomas Mack manchmal gleich in der ersten Schicht, manchmal auch erst viel tiefer genau das, wonach er sucht.


Für den Betrachter ist das ein großes Glück! Denn er braucht nicht mehr lange zu suchen, bis er in der staunenswerten Vielfalt der Blätter, Drucke, Zeichnungen oder Aquarelle auf seinen individuellen Schatz stößt.